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Bausteine für Presseartikel

  • Überschriften
  • Einleitung/Hintergrund zu den Biomasse-Tagen der Regionen
  • Was ist Biomasse?
  • Holzenergie
  • Biogas
  • Energie aus Pflanzenöl
  • Die Natur kommt ins Auto
  • Der Kunststoff bekommt Konkurrenz
  • Ökonomie und Ökologie
    Die kursiv gedruckten und unterstrichenen Passagen in den Bausteinen bitte dem eigenen Bedarf entsprechend ersetzen.
  • Baustein 1 - Überschriften
    • Aktionstage zu Energie aus Biomasse im ganzen Land
    • XX Länder beteiligen sich an den Europäischen Biomasse-Tagen
    • [Name Ihrer Firma/Ihres Betriebes] beteiligt sich an europaweiten Aktionstagen zu Energie aus Biomasse
    • Europäische Biomasse-Tage der Regionen im September und Oktober 2005 in XX Ländern
    • Aktionstage Energie aus Land- und Forstwirtschaft in ganz Deutschland
    • Die Biomasse hat das größte Potenzial unter den Erneuerbaren Energien
    • Energie aus der Region für die Region
    • Die Energie wächst vor der Haustür
    • Die Natur liefert Wärme
    • Energie wächst auf dem Acker und im Wald
    • Energie vom eigenen Hof
    • Landwirte heizen der Schule/der Gemeinde ein
    • Rohstoffe wachsen vor unserer Haustür
    • Rohstoffe vom Acker
    • Ölfelder in unserem Landkreis
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    Baustein 2 - Einleitung/Hintergrund zu den Biomasse-Tagen der Regionen
    Der Europäische Biomasse-Tag der Regionen wurde erstmals im Oktober 1997 auf Initiative der European Biomass Industry Association (EUBIA) sowie des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums durchgeführt und in den Jahren 1998, 2000, 2002, 2003 und 2004 fortgeführt.
    Über 980 Akteure nutzten 2005 europaweit die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Aktivitäten und Produkte.
    Seit 2002 steht Veranstaltern und Publikum eine komplette Woche für die Aktionen zur Verfügung. Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Dr. Ingo Friedrich, hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Die Gesamtkoordination liegt bei C.A.R.M.E.N. (Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk) in Straubing. In Deutschland sind es 17 Institutionen, die die regionale Organisation übernehmen.

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    Baustein 3 - Was ist Biomasse?
    Im Gegensatz zu den nur begrenzt vorhandenen fossilen Ressourcen sind Nachwachsende Rohstoffe in unseren heimischen Regionen auf dem Feld, im Wald und auf der Wiese in großer Menge vorhanden und wachsen immer wieder nach. Dabei weisen sie eine ganze Reihe von ökologischen und ökonomischen Vorteilen auf: Bei der Verbrennung oder Kompostierung geben sie nur so viel Kohlendioxid (CO2) ab, wie sie vorher beim Wachstum aufgenommen haben, wärmen deshalb die Atmosphäre nicht unnötig auf und leisten einen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Nachwachsende Rohstoffe sind regional verfügbar und werden in der Regel direkt vor Ort verarbeitet und verwertet. Somit werden unnötige Transportwege vermieden, zugleich wird die Wirtschaftskraft in der Region und damit der ländliche Raum gestärkt.

    Unter den alternativen Energien ist das Potenzial der Biomasse bisher nur unzureichend erschlossen, kann aber kurzfristig mobilisiert werden - darüber sind sich Wissenschaftler und Experten gleichermaßen einig. Bis zu einer Million Langzeitarbeitsplätze sollen europaweit, insbesondere im Bereich der Biomasse entstehen. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der erneuerbaren Energien bei der Primärenergie von 2,1% im Jahr 2000 auf 4,2% im Jahr 2010 zu verdoppeln.

    Profiteure dieser Entwicklung werden vor allem die Land- und Forstwirtschaft sein - mehr als die Hälfte des Kuchens soll auf diese beiden Gruppen entfallen. Die von ihnen gelieferten Rohstoffe, wie beispielsweise Holz, Raps oder Biogas, sind das Ausgangsmaterial für eine umwelt- und klimafreundliche Form der Wärme- und Stromgewinnung oder für eine Nutzung als Kraftstoff in Fahrzeugen und Traktoren. Dabei sollen aus dieser hochwertigen Technologie Rohstoffproduzenten und Energieerzeuger gleichermaßen Gewinn ziehen. Überall dort, wo Energieanlagen entstehen, werden zusätzlich Menschen benötigt, die sich um Logistik, Technik, Wartung, Vertrieb und Kundenbetreuung kümmern. Ein neuer Industriezweig und Dienstleistungssektor mit einem erheblichen Exportpotenzial ist hier im Entstehen.

    Auch die Möglichkeiten zur industriellen Nutzung von Biomasse sind so vielfältig wie die Natur selbst und werden ständig weiterentwickelt. So liefern Pflanzenöle biologisch abbaubare Schmierstoffe, aus Stärke werden kompostierbare Verpackungen gefertigt, Pflanzenfasern finden Anwendung in der Automobilindustrie oder als Dämmstoff.

    Im letzten Jahr waren 6,1 Mio. ha Ackerfläche in der EU stillgelegt, wobei bislang auf nur 1 Mio. Hektar Energie- und Rohstoffpflanzen angebaut wurden. Die Stilllegungsflächen werden sich mit den Beitrittsländern voraussichtlich verdoppeln. Damit steigt das Potenzial für den Anbau Nachwachsender Rohstoffe deutlich an.

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    Baustein 4 - Holzenergie
    Der Wald übernimmt wichtige Funktionen: Er ist Erholungsraum für naturverbundene Menschen, Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen und durch den vielseitigen und Nachwachsenden Rohstoff Holz auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Daneben erfüllt er wichtige Schutzfunktionen für Klima, Wasser, Luftreinhaltung und Bodenstabilität. In Deutschland wachsen pro Sekunde etwa 2 m3 Holz. Das sind pro Tag ca. 165.000 m3 und ca. 60 Millionen m3 im Jahr. Der jährliche Brenn-/ bzw. Energieholzverbrauch beträgt in Deutschland 17 Millionen m3. Holz nimmt als Energieträger damit einen Anteil von 1,5% am Einsatz von Primärenergie ein. Das Potenzial von Holz ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Größere Mengen als bisher könnten in Deutschland der energetischen Nutzung zugeführt werden. Mit jährlich 35 - 42 Millionen m3 Wald-, Industrierest- und Altholz könnten ca. 3% des derzeitigen Primärenergiebedarfs gedeckt werden.

    Im Schatten der fossilen Rohstoffe Erdöl, Erdgas und Kohle war die Holzenergie lange Zeit in Vergessenheit geraten und pflegte ein Nischendasein bei den Menschen, die die wohlige und anheimelnde Atmosphäre eines Holzofens zu schätzen wussten. Doch in den letzten Jahren hat die Holzfeuerung eine Renaissance erlebt. Dank moderner Anlagen ist die Verwendung von Holz zur Wärmegewinnung bedienungs- und umweltfreundlich und zu einer wirtschaftlich interessanten Alternative geworden

    Bis heute ist die Bereitstellung von Raumwärme der wichtigste Einsatzbereich von Energieholz. Dank technologisch hochwertiger Neuentwicklungen konnten optimale Lösungen für verschiedene Holzfeuerungs-Techniken gefunden werden, die sich für die Verwendung in Privathaushalten ebenso eignen wie für große Heizkraftwerke. Zeitgemäße Holzfeuerungen arbeiten schadstoffarm und es wird nur so viel CO2 in die Luft abgegeben, wie die Pflanze zuvor beim Wachstum gebunden hat. Holz leistet somit einen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz.

    Heute stehen verschiedene Brennstoffformen zur Verfügung, die je nach Art und Größe der Anlage optimal verwertet werden können:

    Stückholz ist sehr preisgünstig und eignet sich vor allem zur Verbrennung in Kachelöfen und Kaminöfen. Vor dem Gebrauch muss dieses Brennholz mindestens zwei Jahre lang getrocknet werden. Meist beziehen die Nutzer das Stückholz in Meterscheiten oder als ganze Stämme zur Selbstaufarbeitung beim örtlichen Forstbetrieb. Bei Holzhändlern gibt es die Möglichkeit der Frei-Haus-Lieferung von ofenfertigem Brennholz.

    Wird das Holz mit einer speziellen Maschine bereits im Wald oder in einer dafür vorgesehenen Anlage mechanisch zerkleinert, so spricht man von Hackschnitzeln. Sie sind aufgrund ihrer geringen Größe vor allem für mittlere und größere Feuerungsanlagen interessant, die die kleingehackten Stückchen mit einer automatischen Fördereinrichtung in den Brennofen transportieren.

    Seit ihrer Markteinführung vor wenigen Jahren haben Pellets einen beachtlichen Aufschwung erlebt. Sie gelten als die neueste Errungenschaft innovativer Holzfeuerung und verbinden den traditionellen Rohstoff in idealer Weise mit anspruchsvoller Technik und hohem Bedienungskomfort. Pellets werden aus Säge- und Hobelspänen gepresst, sind etwa 1-2 cm lang und 6 mm dick. Ihre Homogenität bei großer Energiedichte auf wenig Raum ermöglicht einen optimalen Ausbrand. So bleibt nur eine geringe Aschemenge zurück. Die Pellets werden aus Vorratsbehältern automatisch und elektronisch gesteuert in den Brenner befördert und werden dort elektrisch gezündet, ohne dass der Mensch die Anlage manuell bedienen oder einstellen muss. Hinzu kommen Vorteile der Lagerung, denn Pellets können entweder in einzelnen, gut tragbaren Papiersäcken geliefert oder direkt von einem LKW aus in den Lagerraum eingeblasen werden.
    Im Rahmen der Europäischen Biomassetage der Regionen lädt Vorname und Nachname / Name der Firma zu Beschreibung der Aktion ein. Die Anlage wurde Jahr, ggf. auch Monat in Betrieb genommen und produziert derzeit Menge kWh pro Jahr. Diese Menge reicht aus, um Anzahl Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen. Das Holz wird von wo bezogen, wo verarbeitet. Treffpunkt ist am Tag und Datum um Uhrzeit und Ort. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich / nicht erforderlich.

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    Baustein 5 - Biogas
    Die Biogastechnologie gibt es schon seit den 50er Jahren, allerdings hat sie erst in den letzten Jahren ihren wirklichen Aufschwung erlebt. Dabei ist Biogas eine ideale Möglichkeit, um geschlossene Nährstoffkreisläufe zu schaffen: Die anaerobe Umsetzung von Wirtschaftsdünger wie Gülle bietet die Chance, umweltbelastende Methan- und Ammoniak-Emissionen aus der Tierhaltung zu vermeiden, die sonst bei Lagerung oder Vergärung entweichen. Dem Biogas produzierenden Landwirt garantiert das Erneuerbare Energien Gesetz eine Vergütung von 10 Cent/kWh (Inbetriebnahme Frühjahr 2004) für den umweltfreundlichen Strom, insofern kann diese Form der Energiegewinnung für ihn ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein bilden.

    "Gefüttert" wird eine Biogasanlage im landwirtschaftlichen Betrieb mit organischem Material wie Flüssigmist, Festmist, Futterresten und Einstreu. Zusätzlich können zur Erhöhung des Gasertrages in der Anlage so genannte Co-Fermentate verwendet werden. Dies sind beispielsweise Obst- und Gemüsereste, Abfälle aus der Lebensmittelverarbeitung oder Nachwachsende Rohstoffe. Das Rohmaterial bleibt unter regelmäßigem Rühren mindestens 35 Tage im so genannten Biogasreaktor. So wird ein Absinken oder Aufschwimmen des Materials verhindert. Beim Abbau dieser organischen Masse bilden Methanbakterien unter Luft- und Lichtabschluss bei einer gleichbleibenden Temperatur von 30 bis 40° C das Biogas. Dieses wird in einem Blockheizkraftwerk, in der Regel ein modifizierter Benzin- oder Dieselmotor, verbrannt. Mit einem Generator wird Strom erzeugt, die Abwärme kann zu Heizzwecken oder zur Warmwasserbereitung genutzt werden.

    Beim Bau einer Biogasanlage gelten die gleichen Vorschriften wie bei anderen Bauvorhaben, besondere Berücksichtigung finden vor allem das Baurecht, das Immissionsschutzrecht, das Wasserrecht und das Gewerberecht. Darüber hinaus muss jedes, zur Energiegewinnung verwendete Substrat behördlich gemeldet werden.

    In Deutschland waren Ende 2005 ca. 650 MW elektrischer Leistung installiert.

    Die Anlage von Vorname und Nachname ist seit Jahr ggf. auch Monat in Betrieb und erzeugt Energiemenge kWh Energie im Jahr, eine Menge die dem Bedarf von Anzahl Privathaushalten entspricht. Als Substrate werden Substrate nennen verwendet, die wo erzeugt werden. Am Datum besteht die Möglichkeit unter Führung von Vorname und Nachname die Anlage zu besichtigen. Treffpunkt ist am Tag und Datum um Uhrzeit Uhr wo. Interessierte erhalten nähere Informationen unter Tel.: Telefonnummer. Eine Anmeldung ist erforderlich / nicht erforderlich.

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    Baustein 6 - Energie aus Pflanzenöl
    Ein für die Umwelt stark belastender Faktor ist die durch fossile Kraftstoffe verursachte Verunreinigung der Luft. Verlustschmierstoffe auf der Basis von Mineralöl können zur Verunreinigung von Wasser und Boden beitragen. Eine interessante Alternative sind hier die durch Abpressen von fetthaltigen Samen gewonnenen pflanzlichen Öle.

    Um Pflanzenöl, beispielsweise aus Raps oder Sonnenblumen, als Kraftstoff zu verwenden, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder der Motor wird dem Kraftstoff angepasst, oder das Pflanzenöl dem Motor. Im Fahrzeugsektor hat sich in den letzten Jahren mit dem so genannten Rapsölmethylester (RME) die zweite Lösung, im Volksmund meist als Biodiesel bekannt, durchgesetzt.

    Um aus Rapsöl Biodiesel herzustellen, muss das Ausgangsmaterial in einem chemischen Prozess verestert werden. Das bedeutet zwar einen etwas höheren Aufwand bei Transport und Verarbeitung, die dabei entstehenden Nebenprodukte wie Glycerin führen jedoch insgesamt zu einer günstigen Ökobilanz.

    Aus Pflanzenöl Energie zu gewinnen ist eigentlich keine neue Idee. Schon im Jahr 1900, anlässlich der Weltausstellung in Paris, stellte Rudolf Diesel einen mit Pflanzenöl betriebenen Motor vor. Trotz seines anfänglichen Erfolges wurde das pflanzliche Öl bald durch fossilen Rohstoff ersetzt. Es dauerte Jahrzehnte, bis man sich anlässlich der Ölkrise in den 70er Jahren wieder an die natürlichen Öle erinnerte. Heute, 30 Jahre später, ist das pflanzliche Ausgangsmaterial ein geeigneter Kraftstoff für moderne Dieselmotoren und kann als Biodiesel in einer Vielzahl von Fahrzeugen ohne Umrüstung des Motors eingesetzt werden. Biodiesel ist schwefelfrei, sein Rußanteil ist im Vergleich zum fossilen Dieselkraftstoff geringer. Zudem ist das Ausgangsmaterial regional verfügbar, sichert das Einkommen der Landwirte und schafft Arbeitsplätze. Das Potenzial von Biodiesel ist erheblich: Bei einem angenommenen Durchschnittsverbrauch von sechs Litern auf 100 km ermöglicht der Rapsanbau auf einem Hektar Fläche ca. 21.500 km Autofahrt mit Biodiesel. Mittlerweile gibt es in Deutschland fast 1.900 Biodiesel-Tankstellen, die Tendenz ist weiter steigend.

    Ein wichtiges umwelt- und agrarpolitisches Signal für den Einsatz biogener Treibstoffe ist der Beschluss des Bundesrates vom 07.06.2002, diese vollständig von der Mineralölsteuer zu befreien. Mit dieser Regelung wird die bisherige Steuerbefreiung von Pflanzenölen auf alle biologischen Treibstoffe ausgedehnt. Damit geht der Bundesrat über die Richtlinie der EU-Kommission zur Förderung der Verwendung von Biokraftstoffen hinaus. Danach soll der Anteil von Biokraftstoffen durch eine Steuerermäßigung bis 2005 auf zwei Prozent und danach in mehreren Schritten auf 5,75 Prozent im Jahr 2010 gesteigert werden.

    Auch Sägekettenöle, Hydrauliköle für mobile Maschinen sowie Schmierstoffe für Maschinen, Geräte und technische Anlagen aus pflanzlichen Ölen leisten heute einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt, denn sie sind biologisch abbaubar. Tropfen sie auf die Erde oder sickern sie in den Boden oder ins Wasser, verursachen sie keine Umweltschäden, sondern werden gleich von den Mikroorganismen abgebaut. Im Vergleich: ein Liter Mineralöl reicht aus, um eine Million Liter Grundwasser zu verseuchen. Deshalb ist die Verwendung von Kraft- und Schmierstoffen aus Pflanzenölen gerade in umweltsensiblen Bereichen eigentlich ein Muss.

    Im Rahmen der Europäischen Biomasse-Tage der Regionen lädt Vorname und Nachname / Name der Firma zu Beschreibung der Aktion ein. Die Anlage wurde Jahr, ggf. auch Monat in Betrieb genommen und produziert / setzt um Menge an Kraftstoff aus Rapsöl. Treffpunkt ist am Tag und Datum um Uhrzeit und Ort. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich / nicht erforderlich.

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    Baustein 7 - Die Natur kommt ins Auto
    Viele Automobile fahren mit Flachs, Hanf, Sisal und Co. Das Wissen um die Endlichkeit von Ressourcen hat auch in der Autoindustrie zu der Suche nach umweltverträglichen Konzepten bei der Automobilherstellung geführt. Und man ist fündig geworden. Naturprodukte, die in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend von synthetischen Fasern verdrängt wurden, erleben eine Renaissance. Eine Reihe von Autoherstellern benutzen Nachwachsende Rohstoffe als Konstruktionsmaterialien. Der Einsatz von Naturfasern für PKW und Nutzfahrzeuge ist serienmäßige Realität. So werden zum Beispiel Flachs, Sisal und Hanf für Türinnenverkleidungen und Hutablagen benutzt, Schichtholz für Kofferraumbodenplatten und Kokosfaser sowie Naturkautschuk-Gemische für Sitzpolster, Sitzlehnen, Kopfstützen und Sonnenblenden.

    Die Verwendung von Naturfasern im Automobil-Innenausbau hat eine Reihe von Vorteilen: Sie ermöglicht zum einen die Einsparung fossiler Ressourcen, zum anderen haben Nachwachsende Rohstoffe im Hinblick auf ihre Wiederverwertbarkeit und Entsorgung optimale Eigenschaften. Wenn die Qualität des Kunststoff-Faser-Materials nach mehreren Recycling-Durchgängen nachlässt, kann es CO2-neutral energetisch verwertet werden, denn beim Verbrennungsvorgang wird nicht mehr CO2 frei, als die Pflanze beim Wachsen der Luft entnommen hat.

    Flachs, Hanf, Sisal und Co. besitzen die erforderliche Zug-, Biege- und Reißfestigkeit. Ihre geringere Dichte ermöglicht Gewichtseinsparungen, das hat einen geringeren Kraftstoffverbrauch zur Folge. Das stellte man im Forschungs- und Ingenieurzentrum von BMW fest, wo man sich intensiv mit Nachwachsenden Rohstoffen auseinander setzte, um ihre Vorteile gegenüber anderen Materialien im Hinblick auf Technik, Ökologie, Preis und Verfügbarkeit zu überprüfen. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass Vorteile gegenüber Stoffen wie Glasfasern in ihren günstigeren verarbeitungstechnischen und mechanischen Eigenschaften durch eine geringere Sprödigkeit sowie ihrer guten Schalldämmung bestehen. Ökonomisch attraktiv sind Naturfasern - so das Ergebnis der BMW-Forschungsstelle - "aufgrund des Potenzials zur Kostenreduzierung durch niedrigere Rohstoffkosten bei entsprechend optimierten Erntebedingungen".

    Weitere Bedeutung kommt dem Einsatz von Naturfasern auch als neue Einkommensquelle für die Landwirtschaft durch den Anbau Nachwachsender Rohstoffe und bei der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen im verarbeitenden und produzierenden Gewerbe zu.

    Im Rahmen der Europäischen Biomasse-Tage der Regionen lädt Vorname und Nachname / Name der Firma zu Beschreibung der Aktion ein. Die Anlage wurde Jahr, ggf. auch Monat in Betrieb genommen und setzt Menge an
    Flachs/Hanf/Sisal
    um für die Produktion von Formteilen. Treffpunkt ist am Tag und Datum um Uhrzeit und Ort. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich / nicht erforderlich.

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    Baustein 8 - Der Kunststoff bekommt Konkurrenz
    Teller und Müllsäcke aus Kartoffeln - Flaschen, Tüten und Folien aus Zuckerrüben - Besteck und Verpackungschips aus Mais.

    Abspülmuffel haben jetzt eine ökologisch wertvolle Ausrede. Denn Tassen, Teller, Becher und Bestecke können zusammen mit den Essensresten in eine Mülltüte wandern und weggeworfen werden. In den Biomüll selbstverständlich, denn Geschirr, Besteck und Müllsack sind kompostierbar, sie sind aus Nachwachsenden Rohstoffen gemacht. Kompostierbares Geschirr aus Stärke, Cellulose oder Zucker ist eine umweltfreundliche, interessante Alternative zum herkömmlichen Einweggeschirr aus Kunststoff. Für eine private Gartenparty sowieso, vor allem aber für Fast-Food-Anbieter und Catering-Unternehmen bei Großveranstaltungen hat das Geschirr aus Nachwachsenden Rohstoffen viele Vorteile: kein Aufwand fürs Pfand, kein Wasserbedarf für die Reinigung, weniger Arbeit.

    Auch Verpackungen, Folien, vor allem Mulchfolien für Felder, Abfallsäcke, Flaschen und Pflanztöpfe werden aus Stärke hergestellt. So können zum Beispiel Blumentöpfe aus Kunststoff durch Töpfe aus Flachs oder Altpapier ersetzt werden. Eine Alternative zu Styropor-Chips sind Verpackungschips aus Stärke, mit Wasserdampf aufgeschäumt. Diese Chips schützen pharmazeutische Produkte, Laborgeräte oder andere empfindliche Güter. Auf Stärke liegen sie genau so weich gebettet wie auf den herkömmlichen Chips aus Plastik, das bekanntlich ein Mineralölprodukt ist.

    Viele kleine Dinge des täglichen Gebrauchs, die aber in modernen Haushalten in großen Mengen verwendet werden, kann man aus Nachwachsenden Rohstoffen herstellen. Sie haben die gleichen Eigenschaften wie herkömmliche Einwegartikel, die bisher große Mengen an nicht abbaubarem Müll verursacht haben. Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen tragen dazu bei, Kohlendioxid in der Atmosphäre einzusparen und die Vorräte fossiler Rohstoffe zu schonen. Ihre Kompostierung kann für die nächste Generation der Nachwachsenden Rohstoffe genutzt werden. Auf diese Weise schließt sich der Kreislauf.

    Die Überprüfung der biologischen Abbau- und Kompostierbarkeit der Artikel aus Nachwachsenden Rohstoffen erfolgt in Deutschland nach DIN V 54900 durch das unabhängige Zertifizierungsinstitut DIN CERTCO. Hält das Produkt, einschließlich aller verwendeten Materialien wie Farben, Aufkleber und Deckel der Prüfung stand, wird es vom Hersteller mit dem bundeseinheitlichen Zeichen "kompostierbar" versehen.

    Die Firma vertreibt/verkauft seit XX Jahren Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen. Im Rahmen der Europäischen Biomasse-Tage der Regionen bieten wir am Tag und Datum um Uhrzeit und Ort folgende Aktionen an: Beschreibung der Aktionen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderlich / nicht erforderlich.

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    Baustein 9 - Ökonomie und Ökologie
    Erneuerbare Energien und damit auch Umwelttechnologien haben in den vergangenen Jahren ihre Bedeutung für Wachstum und Beschäftigung bewiesen. Die Ökologie wird zur Ökonomie des 21. Jahrhunderts, denn die Märkte der Zukunft sind grün.
    Dieses Fazit zieht ein erstmals von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt herausgegebener Umweltwirtschaftsbericht (März 2009).
    Umfangreiches Daten- und Zahlenmaterial von Forschungseinrichtungen und statistischen Ämtern belegen, dass Umwelt- und Klimaschutz als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger wird. Deutsche Umwelttechnologie machte im Jahr 2008 rund 30 Milliarden Euro Umsatz weltweit und sicherte fast 280.000 Jobs in Deutschland.
    Pro Jahr werden in Deutschland 115 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermieden. Alleine 57 Millionen Tonnen sind dabei auf das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) zurückzuführen. Mehrkosten für den Verbraucher: 3-5 % der Stromrechnung für die Vergütung des eingespeisten Stromes aus Biomasse und Sonnenenergie.
    Besonders bedeutsam beim Umgang mit Energie ist dabei, den Verbrauch von derselben erstens möglichst zu vermeiden und zweitens durch Verwendung moderner und effizienter Technologie in Industrie und Haushalt immer weiter zu reduzieren.

    Die dezentrale Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energiequellen bedeutet einen geringeren Kaufkraftabfluss und selbstbestimmte Strukturen, die es ermöglichen, verantwortlich mit den regionalen Ressourcen umzugehen.

    In vielen Gemeinden sind solche Energiebereitstellungsverfahren und die angehängten Technologien bereits im Einsatz, sichern sowohl Arbeitsplätze als auch die Energieversorgung, schonen die Umwelt und ziehen nicht wie einige fossile Energieträger im Nachhinein externe Kosten (Havarien, Entsorgung) nach sich, die unseren Nachfahren aufgebürdet werden.


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    Impressum C.A.R.M.E.N. C.A.R.M.E.N. e.V.